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Der Thesaurus linguae Latinae

Der Thesaurus linguae Latinae ist das maßgebliche Wörterbuch des antiken Lateins: Als einziges Lexikon bezieht der Thesaurus alle überlieferten Texte bis ca. 600 n. Chr. ein, umfasst also einen Zeitraum von über tausend Jahren. Dieser Film stellt das Projekt und seine Arbeit vor.

Quelle: Aus unserer Forschung: Der Thesaurus linguae Latinae: Bayerische Akademie der Wissenschaften

Schutz von Klima und Umwelt – nur das Wort «Verzicht» fällt nicht

Wo die Veränderungen, die wir in der Umwelt bewirken, immer mehr für uns selbst zur Bedrohung werden, ist kluger Rat eigentlich nicht teuer: Wir müssen uns einschränken. Dabei kommt der Selbstregulierung durch eine ethisch orientierte Eigenverantwortung eine Schlüsselrolle zu.

Quelle: Schutz von Klima und Umwelt – nur das Wort «Verzicht» fällt nicht

Gymnasium – die persönliche Reife muss Bildungsziel bleiben


Bildung beruht auf der Auseinandersetzung des Individuums mit den Wissensformen, die es ihm ermöglichen, sich in der Welt zu orientieren. Die Entscheidung, die persönliche Reife als gymnasiales Bildungsziel auszuscheiden, ist zu korrigieren.

Quelle: Gymnasium – die persönliche Reife muss Bildungsziel bleiben | NZZ

Misere der digitalen Lehrmittel 

Nebenstehendes Bild habe ich vergangene Woche in meinem Unterricht aufgenommen. Meine Schülerin nutzt das Laptop als Halter für ein Schulbuch. Geschrieben wird auf Papier. Es bringt auf den Punkt, was mich seit längerem ärgert: Das Problem der digitalen Lehrmittel ist noch längst nicht gelöst. Es gibt einen Wildwuchs an Formaten, jeder Verlag bietet seine eigene EBook-Lösung an. Für die Schülerinnen und Schüler sind aber die meisten total unpraktisch. Gibt es einen Ausweg?

Zankapfel Bildung: Der philosophische Stammtisch

Bildung werde heute vornehmlich unter einer Nützlichkeits- und Verwertungslogik betrachtet und führe in die Irre, mahnt beispielsweise der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann. Im blauäugigen Vertrauen in eine digitale Welt, in der niemand mehr etwas wissen muss, weil sich alles im Internet finden lässt, drücke sich eine veritable Verachtung des Wissens aus. «Unsere Schulen bereiten nicht nur schlecht auf das Leben vor, sie zerstören sogar gezielt jene Potenziale an Neugier, Begeisterungsfähigkeit und Kreativität, die später für ein erfülltes Leben gebraucht werden», sagt der deutsche Philosoph Richard David Precht. Doch wer bestimmt unsere «notwendigen Kernkompetenzen»? Wie wird Begabung unter dem heute vorgegebenen Effizienzdruck noch entdeckt und abgeschöpft? Ist die Gesellschaft mit den heutigen Lehrplänen und -zielen auf dem richtigen Weg oder braucht sie dringend eine Bildungsrevolution? Barbara Bleisch diskutiert am Philosophischen Stammtisch im Sud in Basel mit den Philosophen und Bestsellerautoren Richard David Precht und Konrad Paul Liessmann, mit der Philosophin und Kulturjournalistin Catherine Newmark und der Professorin für Pädagogik an der UZH Katharina Maag Merki. Literatur: – Richard David Precht: «Anna, die Schule und der liebe Gott – Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern». Goldmann, 2013. – Konrad Paul Liessmann: «Bildung als Provokation». Zsolnay, 2017.

Quelle: Zankapfel Bildung: Der philosophische Stammtisch – TV – Play SRF