Erstaunlich viele Menschen scheitern heute an langen Texten. Das hat Folgen für ihre Gehirne und die Universitäten. Wie der Geisteselite ihre Kulturtechnik abhandenkommt. Den Zeit-Journalisten Anant Agarwala und Matin Spielwag gelang mit diesem Beitrag eine beeindruckende Recherche, die viele Aspekte der „Lesekrise“ behandelt.
Der Gebrauch von Handy, Computer und Internet kann im Alter verstärkt zu kognitivem Abbau führen. Das besagt die Hypothese der „digitalen Demenz“. Eine aktuelle Überblicksstudie stellt diese Theorie nun infrage: Die Nutzung digitaler Technologien könnte das Demenzrisiko womöglich sogar senken.
Franziska Carl im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz Erschienen im Februar 2024 im Friedrich Jahresheft Nr. 2024 / 0 Krise Franziska Carl (FC): Das Thema „Digitalisierung“ ist ein aktuelles Thema im Kontext von Schule und Unterricht – ein „neues“ Thema ist es aber eigentlich nicht. Wann hat die Thematisierung begonnen? Jöran Muuß-Merholz (JMM): Man kann die… Weiterlesen »„Wir hatten die Stabilität des Systems Schule unterschätzt!“ – Digitalisierung als Dauerkrise
Das DPACK-Modell stellt eine Weiterentwicklung des TPACK-Modells und beschreibt notwendige Kompetenzen von Lehrpersonen in einer Kultur der Digitalität.
Die Geschichte der Menschheit unterliegt Medienwechseln. Bei den alten Griechen wurde die orale Kultur durch das Schreiben abgelöst, heute wird dieses immer mehr an die Maschinen delegiert. Damit eröffnen sich neue Potenziale des Lesens – aber auch des Dialogs.