Archiv der Kategorie: Lesen

Sternstunde Philosophie – Roland Reichenbach – Alte Schule oder neue Bildung?

Noten und Hausaufgaben abschaffen, Handys und ChatGPT verbieten? Die Schulen kämpfen mit neuen Herausforderungen, von Integration über Bürokratie bis zum Leistungsdruck. Sind die Schulen noch zeitgemäss? Yves Bossart im Gespräch mit dem streitbaren Erziehungswissenschaftler Roland Reichenbach.Die Stadt Luzern will die Schulnoten abschaffen. Andere finden, die Hausaufgaben und das Langzeitgymnasium müssten eigentlich weg. Bildung ist wie Fussball: Alle reden mit, alle wissen es besser.Aber was hilft wirklich? Wie sieht der Schulunterricht in Pisa-Musterländern wie Finnland und Singapur aus? Wie werden Kinder auf eine dynamische Welt vorbereitet? Und was haben Platon, Humboldt und Konfuzius damit zu tun? Darüber spricht Yves Bossart mit dem renommierten Bildungsforscher Roland Reichenbach, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich.

Quelle: Sternstunde Philosophie – Roland Reichenbach – Alte Schule oder neue Bildung? – Play SRF

Chat-GPT an Schulen in Zürich: «Man kann KI nicht aufhalten»

Andreas Niklaus wirft eine spannende Frage auf: Sollen Maturanden Bücher lesen – oder sich dank künstlicher Intelligenz in kürzester Zeit möglichst viel Wissen aneignen können? Diese Debatte müsse geführt werden, findet der Präsident der Schulleiterkonferenz.

Quelle: Chat-GPT an Schulen in Zürich: «Man kann KI nicht aufhalten»

Schullektüre: Leseschwäche oder bloss die falschen Bücher?

Noch immer lassen viele Lehrpersonen im ­ Deutschunterricht vor allem Klassiker lesen – obwohl es spannende aktuelle Alternativen gäbe. Warum das schade ist und was zeitgenössische Schweizer Jugendbücher zu bieten hätten.

Quelle: Schullektüre: Leseschwäche oder bloss die falschen Bücher? | WOZ Die Wochenzeitung

Es braucht Lehrer:innen, die eine Leidenschaft fürs Lesen haben

Die Veröffentlichung der PISA-Resultate, die – wieder einmal – offengelegt hat, dass rund ein Viertel unserer Schülerinnen und Schüler nach der obligatorischen Schulzeit einfachste Texte nicht verstehen kann, also als Illetristen die Schule verlassen, hat eine Flut von Artikeln und Kommentaren ausgelöst. Gefragt sind dabei vor allem Einschätzungen von Bildungsforschern, Journalistinnen, PH-Dozenten oder Verbandsfunktionären. Höchste Zeit, einmal eine Person aus der Praxis zu Worte kommen zu lassen. Yasemin Dinekli, Redaktionsmitglied und Präsidentin des Condorcet-Trägervereins, hat sich mit der ehemaligen Schulleiterin aus Biel, Ruth Wiederkehr, unterhalten. Ruth Wiederkehr arbeitete bis letzten Sommer im Oberstufenzentrum Mett-Bözingen in Biel. In dieser Schule sitzen Real- und Sekundarschüler und Schülerinnen ausser in den Niveau-Fächern in derselben Klasse. Im Deutschunterricht bleiben sie zusammen.

Quelle: Es braucht Lehrer und Lehrerinnen, die eine Leidenschaft fürs Lesen haben – Condorcet

Es reicht nicht, das Smartphone zu verteufeln

In der zunehmenden Bildschirmzeit ist die vermeintliche Schuldige für die verbreitete Leseschwäche gefunden. Die beiden Journalistinnen der Tamedia, Mirjam Comtesse und Naomie Jones gehen verschiedenen Thesen nach, um am Schluss festzustellen: Es ist kompliziert.

Quelle: Es reicht nicht, das Smartphone zu verteufeln – Condorcet

Mehr Mathe und Deutsch an Bayerns Grundschulen

Als Reaktion auf die jüngsten Ergebnisse der PISA-Studie baut Bayerns Kultusministerin Anna Stolz den Stundenplan in der Grundschule um: Künftig soll es in Bayern pro Woche mehr Unterricht in Deutsch geben und teils auch in Mathe. Wir bringen einen Bericht des bayrischen Rundfunks.

Quelle: Mehr Mathe und Deutsch an Bayerns Grundschulen – Condorcet

Lesen: Maryanne Wolf über Lesefähigkeit und Bildschirmzeit

Lesen und Denken gehören zusammen, sagt Maryanne Wolf. Und der Boom von digitalen Geräten gefährdet beides. Die US-Neurowissenschaftlerin schlägt Gegenmittel vor – für Kinder, aber auch für Erwachsene.

Quelle: Lesen: Maryanne Wolf über Lesefähigkeit und Bildschirmzeit | Tages-Anzeiger