Archiv der Kategorie: Schulfach Informatik

replit.com: Team-Programmieren im Informatikunterricht

Möchte man mit den Schülerinnen und Schülerin im Unterricht programmieren, verliert man als Lehrperson schnell die Übersicht. Jede und jeder knobelt an seinem eigenen Code herum und stösst auf sehr individuelle Fragestellungen und Probleme. Diese Fragen zu beantworten und zu sehen, wo die Probleme liegen, kann schwierig sein. Die Webapplikation replit.com kann mit ihrem Dienst “Teams for Education” Abhilfe leisten. Nicht nur sieht man als Lehrperson den Code der Schülerinnen und Schüler (SuS). Man kann auch Testfälle definieren, an denen die SuS selbst testen können, ob ihr Code funktioniert. Und das Beste: replit.com unterstützt 56 verschiedene Programmiersprachen von BrainF über Kotlin und Python bis hin zu Rust.

Quelle: replit.com: Team-Programmieren im Informatikunterricht – Web2 Unterricht

Schweizer Gymnasien vor Reform: Der Projektleiter im Interview

In der Schweiz hat die erste Gymnasialreform seit fast 30 Jahren begonnen. Hunderte Experten sind involviert. Der Co-Projektleiter Daniel Siegenthaler erklärt, was Maturandinnen und Maturanden künftig können müssen, welche Inhalte wichtiger werden – und was beim Reizthema Noten passieren soll.

Quelle: Schweizer Gymnasien vor Reform: Der Projektleiter im Interview

Digitalpakt Schule: Denken first, Digitalisierung second! – aufwach(s)en mit digitalen Medien

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Quelle: Digitalpakt Schule: Denken first, Digitalisierung second! – aufwach(s)en mit digitalen Medien

Drei Viertel Latein

Die Stundentafeln aus der Vergangenheit erlauben einen aufschlussreichen Vergleich sich verändernder Bildungsideale.

 

Die 1589 gegründete Schule auf Burg in Basel ist eines der ältesten Gymnasien der Schweiz. Heute heisst es Gymnasium am Münsterplatz. Seine Stundentafeln erlauben einen aufschlussreichen Vergleich sich verändernder Bildungsideale. Dargestellt ist der Anteil aller obligatorischen Fächer für eine Matur mit dem Schwerpunkt alte Sprachen (Griechisch und Latein) zwischen 1620 und 2013. Daneben gibt es in der Schweiz seit fast 100 Jahren die Möglichkeit, die Matur mit anderen Schwerpunkten ohne Griechisch und Latein abzulegen.

Auffallend ist die zunehmende Vielfalt des Lernangebots. Bestand das Curriculum 1620 aus nur 6 Fächern, so sind es heute fast 20. Latein verlor seine dominierende Position und machte Platz für Deutsch, Französisch, Mathematik, Geschichte und Geographie. Während der obligatorische Religionsunterricht und das Schönschreiben ihren Platz auf dem Stundenplan einbüssten, stiegen die Naturwissenschaften Biologie, Physik und Chemie auf. Englisch gehört beim Schwerpunkt alte Sprachen nicht zu den obligatorischen Fächern.

 

Quelle: Drei Viertel Latein | Die Matur | Juni 2013 | NZZ Folio

Der Lehrplan 21 bringt den Medien- und Informatikunterricht

Der letzte Kanton hat auf den Lehrplan 21 umgestellt. Nun unterrichten alle Schulen in der Schweiz Informatik und Medienkunde. Was bedeutet die Einführung des neuen Faches? Wir haben nachgefragt.

Quelle: Der Lehrplan 21 bringt den Medien- und Informatikunterricht – Digital – SRF