Archiv der Kategorie: Wachstumskritik

Die Subversion des kaputten Dings

Die japanische Kultur kennt eine Reparaturmethode mit Namen Kintsugi. Das wohl bekannteste Beispiel dafür sind kaputte Tassen. Man flickt sie, indem man nicht einfach die Scherben zusammenleimt, sondern die Bruchlinien durch Goldfarbe hervorhebt (kintsugi: «Goldverbindung»).

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Wenn Europa weiterhin eine Mission haben will, muss es seine Kräfte entfesseln

Über den Verheerungen des 20. Jahrhunderts ist Europa ideell so tief mit seiner Geschichte zerfallen, dass es an Optimismus und Vitalität mangelt. Zur Selbstbehauptung reicht es nicht aus, sich militärisch zu rüsten, man muss auch wissen, was es überhaupt zu verteidigen gilt.

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Alpinismus: Der Soziologe Hartmut Rosa im Gespräch über Abenteuer in den Bergen

In einer Zeit der fehlenden Selbstwirksamkeit sehnen sich viele Menschen nach Abenteuern. Hartmut Rosa erklärt, welche Erfahrungen in den Bergen Sinnhaftigkeit ermöglichen – und welche das bloss vorgaukeln.

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Sinn und Sinnlosigkeit bei der Arbeit: Die Schweiz bietet beides

Wenn die künstliche Intelligenz Routinearbeiten übernimmt, bleiben für die Menschen die anspruchsvollen Aufgaben. Forscher haben Zweifel, dass dieser «High-Flying-Modus» ohne Pause durchzuhalten ist.

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Degrowth ist eine Illusion: Alternativen für eine nachhaltige Zukunft

Eine neue Studie der akademischen Degrowth-Literatur kommt zu verheerenden Schlüssen. Die Anti-Wachstums-Bewegung hängt verklärten Zielen nach. Doch das bedeutet nicht das Ende der Welt.

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Wissenschaft schafft immer auch Nichtwissen – davon lebt der Forschergeist

Wie ein Lichtkreis erhellt Wissenschaft ein Stück Dunkelheit, und in diesem Kreis lassen sich viele Dinge entdecken und erklären. Fortschritt vergrössert diesen Kreis, damit aber auch den Umfang des Nichtwissens. Von diesem Paradox lebt der Geist der Forschung.

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Klima und Kapitalismus: Schon Marx sah, das geht nicht zusammen

Der japanische Philosoph Kohei Saito gilt als Galionsfigur der Degrowth-Bewegung, die zur Bewältigung des Klimawandels eine radikale Schrumpfung der Wirtschaft vorschlägt. Er sieht im späten Marx einen Vorläufer der heutigen Klimaaktivisten.

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Rom: Wie der Tourismus die ewige Stadt verändert

35 Millionen Besucherinnen und Besucher sind 2023 für mindestens eine Nacht nach Rom gekommen. Ein neuer Rekord. Die Leidtragenden sind die Bewohner.

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Wohlstand ohne Wachstum?

Kann unsere Gesellschaft ihren Wohlstand ohne Wachstum gewährleisten? Sind Effizienzfortschritte ohne stete Mengenausweitung möglich? Können Unternehmen innovativ bleiben, auch wenn sie nicht nach maximalem Wachstum streben? Eine Replik.

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Müll: Warum es immer mehr gibt und warum man das kaum ändern kann

Die Wirtschaft produziert immer mehr zu immer tieferen Kosten. Und die Welt ertrinkt im Abfall. Der Historiker Roman Köster zieht eine düstere Bilanz.

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