Die Ukraine dürfe den Krieg nicht verlieren, aber Waffen seien keine Lösung: Das sagt Jürgen Habermas seit Jahren. Nun meldet sich der Philosoph wieder zu Wort. Und es klingt ein bisschen anders.
Europa durchlebt schwierige Zeiten. Aber die Herausforderungen sind heute sicher nicht grösser als 1945. Damals, als der Kontinent in Trümmern lag, zog man Lehren aus der Geschichte – und legte damit die Basis für eine äusserst erfolgreiche Zukunft.
Die Kriege der Gegenwart sind mehr als begrenzte Konflikte, die sich mit diplomatischem Geschick, klug eingesetztem politischen Druck oder dem Engagement internationaler Organisationen eindämmen oder bestenfalls ganz beenden lassen. Vielmehr zeigt Joschka Fischer, dass in ihnen seit Langem schwärende Konflikte hervortreten, zu deren Lösung in der Gegenwart noch keine Antworten gefunden worden sind.
Der amerikanische Präsident fordert mit seiner Logik des Egoismus die politische Vernunft heraus. Verliert die Politik darüber nicht gleich die Nerven, kann sie daran wachsen – und mit ihr die Gesellschaft.
Krieg und Katastrophen: Von überall prasseln verstörende Bilder und Nachrichten auf uns ein. Zusehends fühlen wir uns emotional überfordert. Anleitung eines Ethikers für den richtigen Umgang damit.
Geschichte ist in einer Demokratie von grosser staatspolitischer Bedeutung. Sie muss im Kanon der Schulfächer als eigenständiges Fach ihren festen Platz haben.
Wir leben in wilden Zeiten. Es jagen sich die Krisen, und jede neue Krise zehrt an der Substanz des Menschlichen. Der Zukunftsglaube und der Wahrheitsbegriff sind uns abhandengekommen. Was können wir tun, um uns nicht am Zeitgeist zu vergiften?
Friedensbewegte im Westen begreifen nicht, dass in der russischen Kultur Schwäche eine Einladung zu Gewalt ist. Das Spiel mit dem Sadomasochismus lernt man schon als Kind, ob man will oder nicht.