Philosophisches Fernsehen

Philosophy TV bietet einen breiten Überblick über philosophische Themen (via The Scout Report, Volume 21, Number 29):

„For those readers who love a good conversation, and especially a good conversation about great ideas, Philosophy TV provides an astounding array of material about nearly everything philosophically related. Interlocutors include grad students and professors neck deep in their disciplines, speaking on topics as widely ranging as free will, love, moral disgust, and astrophysics. Readers may like to scout the site by categories, of which there are many, including aesthetics, epistemology, philosophy of language, and philosophy of psychology, just to name a few. Most episodes are approximately one hour long and are presented as a dialogue between two speakers. Each is accompanied by a handy text synopsis that explains what the two philosophers spoke about, including timestamps for specific reference to topics discussed.“

 

Quelle: Philosophisches Fernsehen

Sparpolitik gefährdet Bildungsplatz Zürich

Der Regierungsrat plant einen markanten Leistungsabbau und will auf Kosten der Bildung den Staatshaushalt sanieren. Damit entzieht er der Jugend die Chance auf bestmögliche Ausbildung und seinem Forschungs- und Arbeitsstandort den Nachwuchs.

Der Kanton Zürich will auf Kosten der Bildung den Haushalt sanieren. Er plant einen markanten Leistungsabbau und will die Ausgaben, die durch steigende Schülerzahlen entstehen, nicht mehr leisten. Für die Zürcher Mittelschulen wäre ein weiterer Abbau besonders gravierend. Mit der Verkürzung der Mittelschuldauer und der Senkung der Beiträge des Kantons wurde ihr Unterrichtsangebot in der Vergangenheit bereits mehrmals reduziert. In der gleichen Zeit sind die Ansprüche an die Mittelschulen deutlich gestiegen. Deshalb führen die heute kommunizierten Sparpläne des Zürcher Regierungsrates unweigerlich zu einschneidenden Konsequenzen:
– Die Studierfähigkeit der Maturandinnen und Maturanden ist gefährdet.
– Die vorgegebenen Bildungsziele sind nicht mehr gewährleistet.
– Die Wettbewerbsfähigkeit der nächsten Generationen wird geschwächt.

Kontinuierlicher Leistungsabbau bei den Zürcher Mittelschulen
Uns ist bewusst, dass ein Kanton seinen Finanzhaushalt im Griff halten muss. Die Bildungsinstitutionen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und sorgfältig mit den Mitteln umzugehen. Das vorgestellte Sparpaket trifft das Bildungswesen aber so hart, dass massive Abstriche an der Qualität unumgänglich sind. Damit wird auf Kosten unserer Zukunft gespart.
Die Mittelschulen des Kantons Zürich sind der wichtigste Zulieferer der Universität und der ETH Zürich. Eine Schwächung dieser Grundbildung führt dazu, dass Bildungsziele nicht erreicht werden und die Studierfähigkeit der Maturandinnen und Maturanden gefährdet ist. Dies führt zu einem Rückgang der Qualität unserer Hochschulen.
Das geplante Sanierungsprogramm würde die Zürcher Mittelschulen besonders hart treffen. Massive Abstriche an der Unterrichtsqualität wären die Folge. Vollends aus dem Ruder läuft die Situation, wenn gleichzeitig – wie prognostiziert – die Schülerzahlen steigen. Die Schul- leiterkonferenz der Zürcher Mittelschulen wehrt sich deshalb gegen jeden weiteren Abbau auf dem Rücken der Zürcher Mittelschülerinnen und -schüler.
Die Bildung ist eine der wichtigsten Säulen der Gesellschaft und der Schlüssel zu unserer Zukunft. Wir kämpfen für sie, damit unser Kanton für Familien und Jugendliche attraktiv und wettbewerbsfähig bleibt.
Wir rufen dazu auf, gezielt in den Zürcher Bildungsplatz zu investieren! Die Schulleiterkonferenz der Zürcher Mittelschulen dankt für Ihre Unterstützung.
Die Schulleiterkonferenz des Kantons Zürich setzt sich aus den Schulleitungen der kantonalen Mittelschulen zusammen. Sie übernimmt Koordinationsaufgaben, fördert die Zusammenarbeit und vertritt die Anliegen der Zürcher Mittelschulen.

Kontakt für Medienanfragen:
Christoph Wittmer
Präsident der Schulleiterkonferenz des Kantons Zürich +41 79 706 15 13
christoph.wittmer@ken.ch

Lust und Frust mit ICT im Unterricht und andere Kinkerlitzchen