Digitalpakt Schule: Potemkinsche Dörfer der deutschen Bildungspolitik oder: Technikgläubigkeit als pädagogischer Offenbarungseid

Ralf Lankau, Mitglied der Gesellschaft für Bildung und Wissen, ist massgeblich an der Entstehung des Bündnisses für humane Bildung beteiligt. In seinem Beitrag für den Condorcet-Blog stellt er die Forderungen der Vereinigung vor.

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Falsche Versprechen einer alten Sprache

Latein ist kein Wundermittel, um logisches Denken zu schulen. Die Hochgebildeten aber halten am Mythos fest, um Privilegien zu sichern. Ein Forschungsbericht.

Siehe dazu unbedingt auch die Gegendarstellung sowie den Kommentar auf swisseduc.ch :

Die drei Soziologen haben im deutschen Blätterwald ein erstaunliches Echo auslösen können, als Beispiel ihr Text in „Der Tagesspiegel“ unter dem Titel „Mythen um Latein – Falsche Versprechen einer alten Sprache“: „Diejenigen, die an die Vorteile von Latein glauben, werden durch den Stand der Forschung, wenn sie ihn denn wahrnehmen würden, enttäuscht werden. Lateinkenntnisse, so die Bilanz der empirischen Befunde, verbessern weder das logische Denken noch den Erwerb anderer Sprachen noch das Gespür für die grammatikalische Struktur der Muttersprache.“ – Prof. Stefan Kipf und sein Team (Fachdidaktik Latein Humboldt-Univ. Berlin) werden in allernächster Zeit Gegendarstellungen veröffentlichen; auch ist in der FAZ vom 3. Oktober ein grösserer Artikel von S. Kipf geplant.

Quelle: Falsche Versprechen einer alten Sprache

Lust und Frust mit ICT im Unterricht und andere Kinkerlitzchen